Vom Werkzeug zur VDI-Lifecycle-Plattform – schrittweise validiert, ohne Big-Bang.
Die geschlossene Beta ist heute. Was PVS Forge schon kann, hast du im Beta-Artikel gelesen – eigener Imager, Multi-NIC-Stabilität, sicheres Multi-Server-Sync, kontextsensible Diagnostik, Inventory-Vergleich, vDisk KI-Analyse, Custom Post- und Pre-Sealing Scripts. Solide Basis für den Citrix-Alltag.
Aber das ist erst der Anfang. PVS Forge entwickelt sich Schritt für Schritt vom Single-Admin-Tool zur VDI-Lifecycle-Plattform. Jeder Release adressiert ein klar abgegrenztes Problem – kein Big-Bang, kein Feature-Dumping, keine Migrations-Drama. Wer in der Beta dabei ist, wächst mit.
Das ist der Plan für 2026 bis 2029.
v1.0 – General Availability (Q4 2026)
Die geschlossene Beta wird zur produktiven Software. Der vollständige Funktionsumfang aus der Beta wird stabilisiert, dokumentiert, mit vollem Hersteller-Support unterlegt.
Was v1.0 bedeutet:
- GA-Release aller Beta-Features – produktionsreif, dokumentiert, mit klaren SLAs
- Lizenzmodell live Standard (bis 2 PVS-Server) und Wachstum (ab 3 PVS-Server) – beide mit vollem Funktionsumfang
- Voller Hersteller-Support – direkter Draht, kein Ticket-System mit Tier-Strukturen
- Erste Kunden produktiv im Einsatz – Beta-Teilnehmer können nahtlos in v1.0 übergehen, ihre Erfahrungen sind in die Stabilisierung eingeflossen
v1.0 ist nicht „neue Features“, sondern „Beta-Features in produktionsreifer Qualität“. Wer auf den ersten produktiv einsetzbaren Stand wartet: das ist der Moment.
v1.5 – Health Check (Q2 2027)
Mit v1.5 kommt der PVS/MT Health Advisor – das, was Citrix-Architekten in jedem Kundenprojekt im Kopf machen, jetzt in Software gegossen.
Der Health Advisor ist kein BPA-Klon. Er liest reale Konfigurations- und Performance-Werte aus deiner Umgebung und gibt Empfehlungen, die erklären, warum etwas geändert werden sollte – nicht nur „Regel X ist verletzt“, sondern „in deinem Kontext führt das zu Problem Y, weil Z“.
Was v1.5 bringt:
- Provisioning- und Master Target Health Advisor – Konfigurations-Bewertung aus deiner produktiven PVS-Umgebung
- Erklärende Konfigurations-Hinweise statt starrer Häkchenregeln aus Dokumenten von 2018
- PVS Reporter der Umgebung mit PVS-Server, Device Collections, vDisk usw.
- vDisk Cache schont die produktiven Provisioning Services und spart Ressourcen.
- Optimization Snippets Bewährte PVS-Optimierungen — geprüft anwenden statt manuell nachbauen, wie Autoruns deaktivieren oder Spool Ordner verschieben. Zusätzlich können eigene Snippets (Posh Skripte) hochgeladen werden.
- Citrix Director Add-In PVS Forge bringt endlich die vDisk in Citrix Director! Welche vDisk streamen wir gerade mit welchem Softwarestand?
Damit hebt sich PVS Forge von „Imaging-Werkzeug“ zu „Wissensträger“. Senior-Architekten-Wissen, jeden Tag verfügbar – nicht nur, wenn der Berater im Haus ist.
Vom Werkzeug zur VDI-Lifecycle-Plattform
Schrittweise validiert, ohne Big-Bang. Jeder Release löst ein klar abgegrenztes Problem aus dem Citrix-Alltag.
Beta
- Eigener VHDX Imager
- Multi-NIC stabil, NetBIOS-Resolution
- Sicherer vDisk-Sync alle PVS-Server
- Smarte, parallele, multi-vDisk Erstellung
- Image Historie mit Kalenderansicht
- vDisk Vergleich Alt gegen Neu
- Single-Image-Analyse mit KI
v1.0
- GA-Release der Beta-Features
- Lizenzmodell produktiv (Standard / Wachstum)
- Voller Hersteller-Support
- Erste Kunden produktiv im Einsatz
v1.5
- PVS/MT Health Advisor
- vDisk Cache parallele und schonende vDisk Erstellung
- Citrix Director Add-In read only Anzeige
- Erklärende Konfigurations-Hinweise statt BPA-Regeln
- PVS Report – Server, Devices, vDisk usw.
v2.0
- SQL-Backend für sämtliche Daten.
- MT-Lifecycle „Schachtel & Karten“
- vDisk-Generations-Historie über den ganzen Life-Span
- Software-Stände pro Generation nachvollziehbar
- Lifecycle-Visualisierung mit gezieltem Rollback
- Workflow Builder – Image, Device, Release, Boot
v3.0
- Dienstbasierte Architektur
- Ständige MT-Überwachung
- HTML5-Konsole
- Multi-Persona & RBAC mit AD/Entra
v2.0 – vDisk Lifecycle (Q1 2028)
Ein Master Target ist eine Vorlage, kein Endgerät. Trotzdem fehlt in den Standard-Konsolen jede Übersicht: Welche vDisk-Generation kam von welchem MT? Welche Software-Stände wurden wann gefroren? Welche Generation läuft noch in welcher Produktivumgebung?
Mit v2.0 kommt die „Schachtel & Karten“-Sicht: ein Master Target und seine vDisk-Generationen über den ganzen Life-Span – visualisiert, blätterbar, mit voller Historie.
Was v2.0 bringt:
- MT-Lifecycle-Visualisierung – ein Master Target, alle seine vDisk-Generationen sichtbar wie Karten in einer Schachtel
- vDisk-Generations-Historie – wann wurde welche Generation produziert, von welchem MT-Zustand, mit welchem Inventory
- Software-Stände nachvollziehbar – pro Generation dokumentiert, was drauf war
- Gezielter Rollback – nicht „die letzte funktionierende Version“, sondern „die Version vom 15. März, vor diesem einen Update“
- Workflow Builder – Eigene Workflows von Imaging, Devices Zuweisen, Release Datum festlegen, Neustarten.
Das verändert, wie Teams über ihre Images denken: weg vom „die aktuelle vDisk“ hin zu „eine Generation in einer dokumentierten Linie“. Audit, Compliance, Troubleshooting – alles wird damit anders.
v3.0 – Platform (Q1 2029)
Was heute ein Single-Admin-Tool ist, wird mit v3.0 zur VDI-Lifecycle-Plattform. Dienstbasiert, multi-user-fähig, mit Rollen, Sichten und einer gemeinsamen Datenbasis.
Was v3.0 bringt:
- Dienstbasierte Architektur – PVS Forge läuft nicht mehr als einzelnes Tool auf einem PVS-Server, sondern als Backend-Dienst, mit dem mehrere Clients gleichzeitig sprechen können
- SQL-Backend – zentrale, persistente Datenhaltung für Inventories, Job-History, Health-Daten, Konfigurations-Snapshots
- Continuous MT-Health in Echtzeit – keine Punkt-Messungen mehr, sondern fortlaufendes Monitoring der Master-Targets und vDisks
- HTML5-Konsole – browser-basiertes UI, plattformunabhängig, multi-user
- Multi-Persona & RBAC – eine Datenbasis, drei Sichten: Admin (operativ), Manager (Steuerung), Executive (Reporting). Vier Rollen, AD/Entra-Anbindung.
v3.0 ist der Schritt vom Tool zum Produkt-Ökosystem. Wer heute mit einem Architekten-Lizenz-Modell arbeitet, kann morgen ein Team-Tool betreiben – ohne den Workflow wegzuwerfen, den er sich seit der Beta aufgebaut hat.
Warum dieses Tempo
Jeder Release adressiert ein klar abgegrenztes Problem, kein Feature-Dumping. Jede Phase wird mit Beta-Kunden validiert, bevor sie GA wird. Daten und Konfigurationen wachsen mit – kein Migrations-Bruch zwischen Versionen.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Wir haben gesehen, was passiert, wenn Tools im Citrix-Umfeld zu schnell zu viel wollen: Features, die niemand fertig benutzen kann, Versions-Sprünge, die Kunden zur Re-Implementierung zwingen, Plattform-Pivots, die Investitionen vernichten.
PVS Forge geht den anderen Weg. Klein anfangen, sauber bauen, validieren, ausbauen.
Was das für dich bedeutet
Wenn du heute Beta-Kunde wirst, bekommst du:
- Den vollen Funktionsumfang der Beta sofort
- Update auf v1.0 nahtlos im Rahmen deines Update-Abos
- Health Advisor (v1.5), vDisk-Lifecycle-Visualisierung (v2.0) und die Plattform (v3.0) automatisch, solange dein Update-Abo aktiv ist
- Direkten Einfluss auf die Roadmap – was du in deinem Alltag brauchst, fließt in die Priorisierung ein
Und falls du das Update-Abo irgendwann pausierst: dein letzter Build bleibt funktional. Was du gekauft hast, gehört dir. Für immer.
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